Die kleine Sockenkunde

Kleine SockenkundeNoch ein Stückchen näher am Fuß als der Schuh sitzen die Strümpfe, die es in breiter Auswahl gibt. Von diversen Wollsorten über Tennissocken bis hin zu Kniestrümpfen hat wohl jeder seine Lieblinge. Wir haben uns einmal der wunderbaren Welt der Socken angenommen und stellen die Vor- und Nachteile der verschiedenen Materialien vor.

Baumwolle, Polyester oder Angora – welche Socke darf es sein?

Schon zu Zeiten der alten Römer wurden Socken getragen. Da das Imperium aber des Strickens noch nicht mächtig war, handelte es sich ausschließlich um sogenannte nadelgebundene Exemplare. Diese Herstellungsart erinnert eher ans Häkeln, bringt jedoch ebenso hübsche Modelle hervor. Diese Tage darf optisch wie auch in Puncto Material aus einer immensen Vielfalt unterschiedlichster Socken gewählt werden. Dieam häufigsten verwendeten Materialien sind:

  • Baumwolle
  • Schurwolle
  • Polyester
  • Coolmax
  • Angora
  • Elastan

Vielfältige Anforderungen und Socken-Designs

Von knielang bis gerade einmal fersenhoch: Abhängig davon in welchem Schuh Sie die Socken tragen wollen, sollte das für Ihre Zwecke ideale Modell herausgefiltert werden. Wärmend, luftig, atmungsaktiv, polsternd, fast unsichtbar aber auch als modisches Accessoire in knalligen Farben machen die Bekleidungsstücke eine gute Figur. Gemeinsam mit den auf tessamino angebotenen bequemen Damenschuhen sorgen Socken dafür, dass Ihre Füße unterstützt und entlastet werden.

Wollsocken: für warme Füße an kalten Tagen

Warme Wollsocken

Aus den flauschigen Haaren des Angorakaninchens hergestellt, wärmen Angorasocken in der kalten Jahreszeit hervorragend und sorgen dafür, dass Ihre Füße auch auf langen Winterspaziergängen niemals ins Frösteln kommen. Das Material absorbiert ungehindert Schweiß und passt sich lückenlos an jede Fußform an. Kombiniert mit einem Paar bequemer Damenstiefel hat die Kälte keine Chance!

Baumwollsocken gelten als die beliebtesten, preiswertesten und da die meisten Modelle problemlos bei 60 Grad in die Waschmaschine wandern dürfen, auch unkompliziertesten Fußbekleidungen. Baumwolle nimmt viel Flüssigkeit auf und absorbiert gekonnt den Schweiß. Gerade wer für eine Stunde auf dem Laufband schwitzen möchte, sollte sich für dieses Material entscheiden. Längerfristig ist die Saugstärke eher ein Manko. Der Stoff quillt auf stundenlangen Wanderungen extrem auf und kann aufgrund der Reibung zu Hautirritationen führen.

Hochpreisige und besonders wärmende Alpakasocken genießen gerade unter Langläufern und leidenschaftlichen Winterwanderern hohe Beliebtheit. Das Fehlen von Lanolin (Wollwachs) macht sie darüber hinaus für Allergiker interessant. Jener Bestandteil ist in Schafwollsocken enthalten und kann bei empfindlicher Haut Juckreiz und Rötungen hervorrufen.

Weitere Exemplare aus der bunten Welt der Sockenspezies

Bunte Zehensocken

  • Laufsocken: Bekleidungsfirmen stellen für Ausdauersportler spezielle Socken her, die aufgrund ihrer effektiven Schweißabsorbierung, des idealen Temperaturmilieus und der flachen Nähte die Füße schonen. Die sogenannten Lauf-, Jogging- oder Trekkingsocken trumpfen außerdem mit einem Materialmix auf, der "Problemzonen" wie die Ferse umschmeichelt und damit Blasen verhindert. In vielen ausgewiesenen Sportlersocken ist Coolmax verarbeitet. Das synthetische Material transportiert den Schweiß konsequent nach außen. Auch wenn zur besseren Polsterung zwei Paar übereinander getragen werden, fließt die Körperflüssigkeit ungehindert ab.
  • Füßlinge: Damit bei sommerlichen Halbschuhen keine unschönen Sockenbündchen sichtbar werden, bietet der Handel sogenannte Füßlinge aus Seide, Nylon oder Elastan an. Diese werden salopp formuliert zwischen Ferse und Zehen eingespannt. Auch für sportliche Sneaker gibt es vergleichbare Sockenausführungen, die kurz unter dem Knöchel abschließen und freie Sicht auf sonnengebräunte Beine versprechen.
  • ABS-Socken/Noppensocken: Mit ihren aus Kunststoff hergestellten "Bremsvorrichtungen" an der Sohle vereiteln diese zumeist in den Wintermonaten getragenen Exemplare Stürze. Der benoppte Schuhersatz wird aus dicken Stoffbahnen hergestellt und ist auch für Kinder hervorragend geeignet.
  • Pilatessocken/Zehensocken: Für jeden Zeh hält diese Sockenspezies ein eigenes "Abteil" bereit. Da es beim Pilates-Training um die korrekte Ausführung der Übungen geht, müssen die Zehen einzeln beweglich und für den Trainer auch sichtbar sein.
  • Flip-Flop-Socken: Dank einer Aussparung zwischen dem großem Zeh und den restlichen Zehen schlüpft man mit diesen Spezialsocken auch bei kühleren Temperaturen in Flip-Flops.
  • Kniestrümpfe: Sie halten nicht nur warm, sondern fungieren auch als modische Eyecatcher. Ob geringelt, kariert, knallbunt oder passend zu Trachtenmoden, Kniestrümpfe gibt es in den mannigfaltigsten Farbvariationen und Mustern. Damit sie über der Wade ihre Position halten und nicht rutschen, greifen Hersteller gerne zu Elastan und Polyester.

Was sind Ihre Lieblingssocken? Auf welche Strümpfe schwören Sie schon seit vielen Jahren? Welche Socken wärmen Ihre Füße in den Wintermonaten? Hinterlassen Sie einen Kommentar und teilen Sie Ihre Erfahrungen mit unserer Community!

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