Leder weich machen

Hartes Leder ist gerade bei Schuhen ein unangenehmes Problem. Oft sind neue Modelle zu eng oder besitzen Druckstellen. Aber auch anfangs bequeme Schuhe können an Komfort verlieren. Die geliebten Lederschuhe werden nach häufigem Tragen hart und spröde. Besonders wenn die Schuhe nass waren oder gewaschen wurden, entzieht sich dem Leder Feuchtigkeit und das Material verliert an Flexibilität. In diesem Beitrag erläutern wir Ihnen praktische Tipps, um hartes Leder weicher zu machen und zeigen Ihnen auf, welche Eigenschaften Sie beim Kauf von Lederschuhen achten sollten.

Verhärtetes Leder weicher machen

Lederschuhe können entweder durch Alterung und Austrocknung oder durch Hitze an Flexibilität verlieren. Um Ihre Schuhe wieder geschmeidiger zu machen, reinigen Sie diese zu allererst mit einem Lederreiniger. Achten Sie dabei darauf, das Leder dabei so wenig wie möglich zu befeuchten. Ist das Material vollständig getrocknet, reiben Sie den Schuh mit einem Leder-Softener ein. Leder-Softener sind synthetische Öle, welche dem strapazierten Leder Feuchtigkeit zurückgeben und es dadurch wieder flexibler machen. Bestenfalls führen Sie diese Befeuchtung drei bis vier Mal durch und versuchen das Leder anschließend leicht zu bewegen. Dies wiederholen Sie solange bis Sie eine Steigerung der Flexibilität spüren. Leder-Softener erhalten Sie übrigens im Internet oder im Fachhandel. Bei Hitze schrumpft das Leder und verliert dabei an Fläche. Dieser Schaden ist leider kaum wieder gut zu machen. Alleine die die Austrocknung kann durch die oben beschriebene Behandlung etwas Rückgängig gemacht werden.

Lederschuhe einlaufen

Neue Lederschuhe können zu hart sein oder drücken. Durch Bewegung können Sie die Fasern des Leders lockern und machen den Schuh damit weicher und flexibler. Es macht also Sinn, die neuen Schuhe einzulaufen. Allerdings sollten Schuhe zum Einlaufen nur über kurze Zeit und dafür oft getragen werden. Ziehen Sie sich auch zusätzlich dicke Socken an, um Blasen und Reibestellen am Fuß zu vermeiden und den Schuh weiter zu dehnen.

Beim Kauf von Lederschuhen sollten Sie auch direkt auf die Qualität und Flexibilität des Leders achten. Fahren Sie dazu mit der Hand in den Schuh und drücken Sie dabei gegen die Innenseite. Machen Sie diesen Test an mehreren Stellen im Schuh. Bei flexiblem Leder sollte die Schuhwand etwas nachgeben. Testen Sie auch die Flexibilität des Materials am Knöchel, da dort die größte Gefahr von Reibestellen besteht.

Es gibt spezielle Lederarten mit erhöhter Flexibilität. Darunter zählt zum Beispiel auch Hirschleder. Dieses ist sehr weich und dehnbar und passt sich der Fußform des Trägers an. So werden von vorne rein Druck- und Reibestellen an Ihren Füßen verhindert. Informieren Sie sich also am besten vor dem Kauf Ihrer neuen Schuhe über die verwendete Lederart und deren Eigenschaften.

Lederschuhe richtig trocknen

Da Lederschuhe meist durch Nässe und die dadurch verbundene Trocknung verhärten ist es wichtig die nassen Schuhe richtig zu trocknen. Öffnen Sie die Schuhe so weit wie möglich und entfernen Sie falls vorhanden die Schnürsenkel. Anschließend stopfen Sie die Modelle mit zerknülltem Zeitungspapier aus. Allerding nur so, dass der Schuh nicht ausbeult. Ist das Papier feucht, ersetzten Sie es durch trockenes Papier. Achten Sie bei der Trocknung auch darauf, die Schuhe nicht zu warm werden zu lassen. Stellen Sie sie also nicht in die Nähe einer Heizung oder eines Kamins. Anderenfalls schrumpft das Leder zusammen und wird brüchig, was nicht mehr Rückgängig gemacht werden kann.


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