Zehn Dinge, die bei einer Wanderung nicht fehlen dürfen

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Zehn Dinge, die bei einer Wanderung nicht fehlen dürfen

Wandern – ein Thema, mit dem wir von tessamino uns immer wieder sehr gerne beschäftigen.
Schon viele begeisterte Wanderer (und solche die´s werden wollen oder inzwischen geworden sind) haben unseren Blogbeitrag „Wandern im Trend“ gelesen, in dem wir uns in erster Linie um die richtigen Wanderschuhe gekümmert haben.
In diesem Blogbeitrag wollen wir uns weiteren Dingen widmen, die für eine stressfreie Wanderung unerlässlich sind:

 

1.Spaß am Wandern – Natur genießen

Das Wichtigste, was auf keiner Wanderung fehlen darf, ist der Spaß am Wandern, die Freude an der Natur und die Ehrfurcht vor den kleinen und großen, scheinbaren und unscheinbaren Dingen und Lebewesen, ob Mensch, ob Tier ob Pflanze, die einem unterwegs begegnen.
Ruhig auch das eine – oder andere Mal kurz innehalten und dabei die verschiedensten Eindrücke erfassen, in sich aufnehmen und auf sich wirken lassen.

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Wandern ist viel mehr, als nur möglichst sportlich anspruchsvolle Strecken von A nach B zu bewältigen und dann abzuhaken. Wandern ist nicht nur Sport, sondern in erster Linie eine Wohltat für Körper, Geist und Seele. – Wenn man es richtig -, aber vor allem richtig ausgestattet angeht.

 

2. Der Rucksack – welcher ist der Richtige?

Beim Kauf eines Rucksacks sollten Sie sich zuerst darüber Gedanken machen, was Sie vorhaben und welchen Rucksack Sie dafür brauchen. Wanderrucksäcke gibt es in den verschiedensten Größen und Ausstattungen. Von 15 Litern Packvolumen mit einem Gewicht von ca. 500 Gramm bis zu knapp 100 Litern mit einem Gewicht von 3000 Gramm.
Rucksäcke für gemütliche Wanderungen haben oft einen Netzrücken, um die Ventilation zu optimieren. Damit bleibt Ihr Rücken trocken.
Alpinrucksäcke für längere Bergtouren dagegen verfügen meist über einen Kontaktrücken. So sitzt der Rucksack näher am Rücken, besser geeignet für den Transport schwerer Lasten. Ein weiterer Vorteil im steilen Gelände ist die durch das enge Anliegen am Rücken reduzierte Schwungmasse, was bei Kletterpassagen eine wichtige Eigenschaft darstellt und so zur Sicherheit beim Klettern maßgeblich beiträgt.

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 Hier eine Aufstellung, welche Rucksackgrößen für welchen Einsatz geeignet sind:

  • Daypacks 15-20 Liter
    Für leichte, kurze Wanderungen, bei denen Sie nur das Nötigste mitnehmen: Eine Trinkflasche, ein kleiner Snack, eine Regenjacke und Erste-Hilfe-Set.
  • Wanderrucksäcke 20-30 Liter
    Geeignet von flach bis alpin - hier passt alles rein, was man für einen Tag in der Natur benötigt. Ein Standard-Rucksack, der vieles abdeckt.
  • Alpinrucksäcke 25-40 Liter
    Für Bergtouren auch über mehrere Tage. Hier liegt der Fokus auf Robustheit und Gewicht.
  • Tourenrucksäcke 30-45 Liter
    Für Wanderungen über mehrere Tage. Flexible Tragesysteme sorgen für ein Höchstmaß an Komfort.
  • Trekkingrucksäcke 40-95Liter
    Für das Abenteuer in der Wildnis über mehrere Tage. Zelt, Schlafsack, Kocher, Isomatte, Verpflegung, Bekleidung und Ausrüstung finden hier Platz. Optimierte Tragesysteme und individuelle Verstaumöglichkeiten zeichnen diesen Rucksack aus.

Lassen Sie sich beim Kauf beraten, was für Sie das Richtige ist.

 

3. Verpflegung - nicht zu viel, aber gut
    ausgewogen

Hier bekommt der Begriff „gut ausgewogen“ doppelte Bedeutung:
Zum einen geht es um die ausgewogene Ernährung, will heißen die optimale Energieversorgung, die bei einer Wanderung sehr wichtig ist.
Zum anderen will man ja nicht mehr Gepäck mit sich herumschleppen als unbedingt nötig. Hier kommt es allerdings in erster Linie auf die Behältnisse an.
So wiegt z.B. eine Trinkflasche aus Aluminium wesentlich weniger als eine Glasflasche. Am Ende zählt beinahe jedes Gramm, das eingespart werden kann.
Daher ist es von Vorteil, schon vor Tour Beginn zu überlegen, wie man die Tour gestalten möchte. Sollte als Beispiel auf der Wandertour eine Einkehr eingeplant sein, reduziert sich somit auch das Gewicht des Rucksacks, da weniger Verpflegung mitgenommen werden muss. Wandert man in einer Gruppe, sollten die Vorstellungen des Einzelnen untereinander ausgetauscht werden, dass alle Beteiligten von den gleichen Grundvoraussetzungen ausgehen. So vermeidet man, dass der eine mit leichten Wanderschuhen und kleinem Daypack und der andere mit hochalpiner Ausrüstung am Treffpunkt erscheint.

So sollte die Verpflegung für eine Ein Tagestour z.B. im Gebirge ohne Einkehrmöglichkeit zusammengestellt werden:           

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Trinkflaschen - immer zwei im Rucksack. Eine Flasche mit Elektrolyte-Konzentrat, die andere mit Wasser. Unterwegs findet man immer Gelegenheiten, an einem Bach oder Brunnen, Wasser nachzufüllen, um zu mischen. Alu-Trinkflaschen sind für diesen Zweck bestens geeignet. Zum einen wegen des Gewichts, zum andern wegen der Robustheit.

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Immer dabei: Nüsse, Obst und Energy-Riegel als Energiespender zum Aufstieg. Am Berg angekommen: Brot mit Käse, Wurst, Ei, Gemüse usw.
Mit den Wanderfreunden auf das gemeinsam erwanderte Ziel anstoßen!
Dafür darf sich ruhig auch mal eine kleine Flasche Sekt oder eine Dose Bier im Rucksack verstecken. Den Müll selbstverständlich immer mit nachhause nehmen. Deshalb: Abfallbeutel nicht vergessen!

 

4. Bekleidung – Hut und Sonnenbrille nicht  vergessen!

Die typische Wanderbekleidung unterscheidet sich von normaler Kleidung heutzutage zwar auch stylisch und gibt optisch durchaus was her. Viel wichtiger jedoch – und für eine entspannte Wanderung entscheidend - sind Bequemlichkeit und Funktionalität.
Atmungsaktivität, Schweißaufnahme und absolute Bequemlichkeit sind Attribute, die Bei Wanderbekleidung, von der Unterwäsche bis zu den Schuhen (bei denen das Attribut Sicherheit noch dazukommt – siehe auch Blogbeitrag „Wandern im Trend“), nicht fehlen dürfen. 

Auch eine geeignete Kopfbedeckung gehört zum Equipment eines jeden Wanderers mit dazu. Diese, egal ob Hut, Mütze oder Tuch, sollte den Schutz vor der Sonne, gegebenenfalls aber auch vor Kälte gewährleisten. Gerade im Hochgebirge ist Schatten Mangelware. So ist man unter Umständen stundenlang der Sonne ausgesetzt. Daher darf auch die Sonnenbrille nicht fehlen.
Ebenso schnell kann in diesen Regionen das Wetter umschlagen und wir haben von einer- zur anderen Minute Minusgrade und vielleicht sogar Schneefall. Deshalb ist es ratsam, auch Klamotten zum Tauschen mitzunehmen.

 

 5. Regenschutz – keine Angst vor Wetterwechsel

Auch wenn der Himmel noch so blau, der Wetterbericht noch so genial ist, gerade wenn Sie in den Bergen wandern – und nicht nur da - gehört ein Regenschutz unbedingt mit ins Gepäck. In den Bergen nämlich kann das Wetter, wie bereits erwähnt, plötzlich und unverhofft von einer bis zur anderen Minute umschlagen. Lassen Sie sich davon nicht überraschen.  Es ist nichts unangenehmer, als mit patschnassen Klamotten, womöglich noch bei Kälte, durch die Gegend zu stiefeln.
Aber bitte darauf schauen, dass die Regenjacke nicht zu schwer ist und nicht zu viel Platz wegnimmt. Im Fachhandel gibt es auch hier sehr gute und praktische Lösungen.

 

6. Verbandszeug – auch an den Notfall denken

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Ist die Wanderung auch noch so kurz und einfach, ein Erste-Hilfe-Set sollte in keinem Rucksack fehlen. Eine kleine Unachtsamkeit und schon hat man sich etwas aufgeschürft und benötigt Desinfektionsmittel und Pflaster. Auch Verstauchungen kommen auf Wanderungen öfters vor. Daher sollte auch ein Gel zum kühlen dabei sein, ebenso wie etwas gegen Insektenstiche. Nicht zu vergessen ist auch der Sonnenschutz. Ein Sonnenbrand auf einer Wanderung ist nicht gerade angenehm. Schmerzmittel sind in solchen Fällen ebenfalls nicht fehl am Platze.

 

7. Wanderstöcke – umschalten auf Allrad

Ob Hightech-Carbon-Wanderstöcke oder der klassische, selbstgeschnittene Haselnussstock - besonders wenn´s bergauf und bergab geht, kann so ein Stock sehr nützlich sein. In steilem Gelände kann man sich damit, wenn es steil bergab geht, sehr gut abstützen und so ein eventuelles Abrutschen vermeiden und die Beine entlasten. Aber bitte beim Bergabgehen nur zu diesem Zweck benutzen.

Beim Bergaufgehen sieht das anders aus. Mithilfe des Stockes (oder der Stöcke) kann die Armmuskulatur mit eingesetzt und dadurch gleichzeitig die Beinmuskulatur entlastet werden. Auf diese Weise schaffen Sie jeden Berganstieg, sei er auch noch so lang und steil.

 

8. Wanderkarte – immer den Überblick bewahren

Trotz den heutigen technischen Möglichkeiten, die GPS-unterstützte Smartphones bei der Routenplanung bieten, gehört auf längeren Touren, vor allem in gebirgigen und bewaldeten Gegenden eine Wanderkarte, auf der vorher die Wanderstrecke, sowie eventuell geplante Raststellen markiert wurden, mit ins Gepäck, da meistens gerade dann, wenn man es am nötigsten bräuchte kein Funknetz zur Verfügung steht.
Will man allein auf Tour, sollte man jemandem Bescheid geben und am besten eine Skizze der geplanten Tour hinterlegen. Man kann nie wissen, ob etwas passiert.

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9. Mobiltelefon mit GPS – schnelle Ortung in Notsituationen

Im Hochgebirge, plötzlicher Nebel zieht auf, man verliert total die Orientierung. Oder man verletzt sich so, dass man nicht weitergehen kann. Solche Horrorszenarien kommen zwar sehr selten vor und können mit der nötigen Achtsamkeit auch gut vermieden werden, trotzdem sollte man auf so eine Situation vorbereitet sein. Heutzutage besitzt fast jeder ein Mobiltelefon. Bitte nicht zuhause liegen lassen – und das Laden nicht vergessen! Haben Sie ein Handy mit GPS können Sie von der Bergrettung notfalls auch sehr schnell geortet werden.

 

10. Gesichtsmaske – auf jede Situation vorbereitet

In Zeiten von Corona darf auch eine Gesichtsmaske nicht fehlen. Sie benötigen diese zwar nicht direkt beim Wandern, sollten Sie jedoch irgendein Gebäude betreten wollen, ist es besser, eine dabei zu haben. Man weiß nie, wie zum Zeitpunkt Ihrer Wandertour die aktuellen Bestimmungen sind.

Haben Ihnen unsere Tipps geholfen?

Ich denke, wenn Sie so ausgerüstet sind, kann nichts mehr schiefgehen und Sie können sich auf Ihre nächste Wanderung – allein oder mit Freunden – freuen.

Wir von tessamino jedenfalls wünschen Ihnen viel Spaß und ein eindrucksvolles Erlebnis.

 

Hals- und Beinbruch

Ihre Julia Meier

 

 

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