Hausmittel gegen Fußpilz

Juckende Stellen, Schuppen und manchmal auch Schmerzen an den Füßen – Fußpilz ist in Deutschland weit verbreitet und bringt unangenehme Erscheinungen mit sich.  Als alternative zu Arzneimitteln können bei leichtem Fußpilz auch einige Hausmittel hilfreich sein. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen geeignete Hausmittel vor und geben Ihnen Tipps wie Sie die Ansteckung mit Fußpilz vermeiden können.

Habe ich Fußpilz?  - Fußpilz erkennen

Ein geschwächtes Immunsystem ist ausschlaggebend bei Fußpilzbefall. Der Fußpilz äußert sich meist erst einige Zeit nach der Ansteckung, da der Pilz eine Weile benötigt um sich niederzulassen. Die ersten Symptome sind Blasen- und Schuppenbildung zwischen den Zehen. Dann kommt ein rötlicher Hautausschlag hinzu, welcher einen Juckreiz und teilweise auch Schmerzen verursacht. Fußpilz kann sich außerdem auch auf die Nägel übertragen. Diese verfärben sich gelblich und werden spröde, was nicht gerade schön anzusehen ist. Je fortgeschrittener der Fußpilz ist, desto schwerer wird außerdem dessen Behandlung. Dabei hilft dann nur noch der Einsatz von Arzneimitteln. Deshalb heißt es, den Fußpilz früh erkennen und mit den richtigen Hausmitteln behandeln.

Welche Hausmittel helfen gegen Fußpilz?

  • Knoblauch
  • Teebaumöl
  • Apfelessig
  • Backpulver

 

Der Wirkstoff Allicin in Knoblauch wirkt gegen Fußpilz

Ein sehr einfach anzuwendendes Hausmittel gegen Fußpilz ist Knoblauch. Reiben Sie Ihren Fuß und die Zehenzwischenräume vor dem Zubettgehen sorgfältig mit einer aufgeschnittenen Knoblauchzehe ein. Darüber ziehen Sie dann dicke Wollsocken und lassen den Knoblauch über Nacht seine Wirkung entfalten. Im Knoblauch ist ein Wirkstoff namens Allicin enthalten, welcher den Fußpilz bekämpft und seine Ausbreitung eindämmt. Ebenso erweist sich Zwiebelsaft als ein wirksames Mittel gegen Fußpilz. Einige Tage nach Beginn der Behandlung sollten sich bereits erste Erfolge einstellen. Aber keine Angst, wer ungern mit einer Knoblauch- oder Zwiebelfahne auffallen will, kann auch auf andere Hausmittel zurückgreifen!

Die desinfizierende Wirkung von Teebaumöl

Teebaumöl wirkt ätherisch, desinfizierend und pilztötend. Es kann direkt auf die betroffenen Stellen getupft werden oder als Zusatz in ein Fußbad getropft werden. Die enthaltenen Stoffe dringen in die oberste Hautschicht des Fuß ein und bekämpfen dort die Sporen des Fußpilzes

Apfelessig als Zusatz im Fußbad

Ein weiteres wirksames Mittel gegen Fußpilz ist Apfelessig. Da Apfelessig keimtötend wirkt, eignet er sich perfekt im Kampf gegen den lästigen Pilz. Tupfen Sie den Essig ganz einfach auf den juckenden Fußpilz und lassen Sie ihn seine Wirkung entfalten. Auch  als Zusatz im Fußbad kann Apfelessig gegen den Fußpilz eingesetzt werden und hat eine ähnliche Wirkung wie Teebaumöl.

Den Fußpilz austrocknen mit Backpulver

Sehr günstig und leicht anzuwenden im Kampf gegen Fußpilz ist Backpulver. Dieses entzieht dem Pilz die Feuchtigkeit und nimmt ihm den Nährboden zum Wachsen. Darum sollte Backpulver nicht nur auf den Fuß selbst, sondern auch in den Schuhen angewendet werden.

Nebenwirkungen von Hausmitteln

Wie so oft kann eine zu häufige Anwendung oder falsche Dosierung schnell zu Problemen führen. Ätherische Öle oder Apfelessig können die Haut reizen und zu Rötungen führen. Die empfindliche Haut ist dann ein idealer Nährboden für den Fußpilz und kann sich so nur weiter ausbreiten. Fußbäder sollten auch nicht zu lange und nicht zu häufig angewandt werden. Die aufweichte Haut ermöglicht es den Pilzsporen so noch weiter in die Haut einzudringen.  

Fußpilz vorbeugen

Eine hohe Infektionsgefahr lauert überall dort, wo viele Menschen barfuß gehen. Also beispielsweise in Schwimmbädern, Umkleidekabinen und Hotelzimmern. Beim barfuß Gehen werden infizierte Hautschüppchen auf dem Boden verteilt und verbreiten den Pilz so an andere barfuß gehende Personen. Vermeiden Sie also das barfuß Gehen an öffentlichen Orten. In Schwimmbädern oder Umkleidekabinen empfehlen sich Badelatschen oder Zehentrenner.

Aber auch die richtige Fußhygiene kann Fußpilz vorbeugen. Trocknen Sie nasse Füße stets sanft, aber gründlich ab. Sorgen Sie außerdem für eine gute Durchblutung der Füße, damit die köpereigene Immunabwehr gestärkt wird. Dazu empfehlen sich Massagen und Wechselbäder. Zudem sorgen Socken aus Baumwolle für eine ideale Luftzirkulation und vermeiden Sie unbedingt das Tragen von zu engen Schuhen.  

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