Trockene Füße – was sind die Ursachen und was hilft dagegen?

Die Haut unserer Füße unterscheidet sich stark von der des restlichen Körpers. Anstatt Talgdrüsen sind hier unglaublich viele Schweißdrüsen beheimatet, die die Füße konstant mit Feuchtigkeit versorgen. Bei mangelnder Feuchtigkeit entstehen trockene Füße und die Haut wird rissig und rau, die Füße sehen strapaziert aus, eine Rötung ist zu erkennen und meist treten Schmerzen oder sogar Wunden auf. Welche Ursachen dieser Erscheinung zu Grunde liegen und wie Sie am besten dagegen vorgehen, erklären wir Ihnen in diesem Beitrag.

Die Ursachen von trockenen Füßen und was Sie dagegen tun können

Trockene Haut an den Füßen kann viele Ursachen haben. Sie kann chronisch bedingt durch Krankheiten wie Diabetes und Neurodermitis, durch luftundurchlässige Schuhe, trockene Luft oder Verletzungen am Fuß auftreten. Wie bei den meisten Beschwerden muss als erstes die Ursache der trockenen Füße geklärt werden, bevor gegen diese Vorgegangen werden kann.

Trockene Füße durch Fußpilz (Tinea pedis)

Fußpilz ist eine der Hauptursachen von trockenen Füßen. Vor allem in Sauna, Schwimmbad oder an sonstigen öffentlichen Orten, an welchen gerne Barfuß gegangen wird, ist die Infektionsgefahr groß. Ist der Fuß infiziert, wird die Haut rötlich, schuppig und bildet Risse. Optisch ist dabei schwer zu erkennen, ob es sich um gewöhnliche trockene Haut oder um Fußpilz handelt. Wenden Sie sich an einen Arzt, damit dieser die genaue Ursache und Behandlungsmethode feststellen kann.

Oft helfen gegen Fußpilz einfache Hausmittel, wie Apfelessig, Zwiebeln, Knoblauch oder Honig. Aber auch Heilerde oder Fußbäder leisten Abhilfe. Wie Sie die Hausmittel gegen Fußpilz richtig einsetzen, erklären wir Ihnen übrigens in unserem nächsten Blogbeitrag.

Trockene Füße durch luftundurchlässiges und enges Schuhwerk

Atmungsaktives Schuhwerk sorgt nicht nur für ein angenehmes Schuhklima, sondern unterstützt auch die Gesundheit der Füße. Es vermindert die Schweißbildung und reduziert so die Infektionsgefahr von Hautpilz oder anderen Krankheiten. Deshalb sollten Sie beim Kauf von Schuhen immer auf die Verwendung atmungsaktiver Materialien achten. Dazu gehören beispielsweise Hirschleder oder andere Echtlederarten.

Auch sollten Sie niemals zu enges Schuhwerk tragen, denn durch Reibestellen und Wunden an den Füßen erhöht sich ebenfalls das Risiko von Infektionskrankheiten. Wir empfehlen daher Schuhe in der Weite H, die in den meisten Fällen auch von Menschen mit normalbreiten Füßen getragen werden können. Breite Füße oder Füße mit einem Hallux Valgus finden in Schuhen in der Weite H ebenfalls ausreichend Platz.

Rissige Haut durch Diabetes

Bei Diabetikern ist die Schweißdrüsenaktivität der Füße stark vermindert. So entsteht eine extrem trockene, rissige Fußhaut. Außerdem ist die Durchblutung durch verengte Gefäße gestört. Dadurch ist die Haut anfällig für Infektionen.

Abhilfe gegen die trockene Haut schaffen hier befeuchtende Fußcremes und Fußbäder für Diabetiker. Außerdem benötigen Diabetiker speziell zugeschnittenes Schuhwerk in der Weite J bis L, welche aus weichen Materialien, wie softem Echtleder und speziellem Innenfutter gefertigt sind. So werden weitere Verletzungen an den empfindlichen Füßen vermieden und ein erleichtertes Gehen ermöglicht.


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